Wasser-Tasting – Was der Geschmack von Wasser uns sagt

 

 

Wasser schmeckt immer gleich. Zumindest behaupten das viele Menschen. Dem ist jedoch nicht so. Genauso unterschiedlich wie Wein oder auch Kaffee kann das Wasser schmecken. Unterschiedliche Faktoren sorgen dafür.

Trinkwasser hat dabei ebenso viele Geschmacksrichtungen wie Unterschiede. Wasser-Tasting sorgt dafür, dass Sie genau das erkennen. Setzen Sie sich mit dem Thema auseinander und Sie stellen schnell fest, wie Ihr Wasser schmeckt.

 

Was macht den Geschmack von Wasser aus?

 

Martin Riese, ein bekannter Wasser-Sommelier, weiß das Wasser nicht einfach nur Wasser ist. Je nach Sorte kann das Wasser sehr eisenhaltig, ein wenig bitter oder sogar fruchtig schmecken. Schuld daran sind unterschiedliche Einflüsse.

 

Folgende Faktoren beeinflussen das Wasser und seinen Geschmack:

 

  • Calcium
  • Magnesium
  • Natrium
  • Hydrogencarbonat
  • Mineralstoffe

 

Calcium ist gesund, jedoch sorgt es auch dafür, dass der Geschmack des Wassers sich verändert. Je mehr davon enthalten ist, desto bitterer wird das Getränk. Mache Wasser-Sommeliers sprechen auch von einem trockenen Mund.

Bei dem Geschmack des Wassers, wenn dieses zu viel Magnesium enthält, sind die Kenner sich nicht ganz einig. Einige empfinden das Aroma als bitter, andere berichten jedoch auch über einen süßlichen Geschmack.

Natriumreiches Wasser gilt als ungesund. Viele Hersteller werben daher mit besonders natriumarmen Wasser. Der Geschmack wird bei hohem Natrium salzig beschrieben. Je salziger es ist, desto mehr Natrium enthält das Trinkwasser. Oft reden Wasser-Sommeliers auch davon, dass das Wasser metallisch schmeckt.

Auf den ersten Schluck ist das Hydrogencarbonat nicht zu schmecken. Das macht sich erst bemerkbar, wenn Sie Ihr Wasser mit Fruchtsäften zu einer Schorle mischen. Dem Saft wird die Säure genommen und die Schorle damit deutlich milder.

Mineralstoffe sorgen dafür, dass das Wasser als besonders weich oder auch mild beschrieben wird. Eine direkte Auswirkung auf den Geschmack haben die Mineralstoffe also nicht.

 

Was für Wasser gibt es?

 

Grundsätzlich wird unterschieden zwischen destillierten, gereinigten, Quell- und Mineralwasser. Diese Einteilung ist eine Klassifizierung des Trinkwassers und dient der Orientierung sowie der Qualität. Bei dem destillierten Wasser handelt es sich um eine Flüssigkeit, die sehr stark gereinigt wurde. Das Wasser wird gekocht und der Dampf dabei aufgefangen.  Dieser destilliert wieder zu Wasser.

Der Verzehr von diesem Wasser ist nicht empfehlenswert. Dabei geht es nicht darum, wie destilliertes Wasser schmeckt, sondern eher um den gesundheitlichen Aspekt. Ein längerer Verzehr dieses Getränks ist schädlich für die Gesundheit. Nehmen Sie hiervon Abstand, auch wenn das Wassertrinken wichtig ist.

 

 

Gereinigtes Wasser ist da schon deutlich besser. Bei gereinigten Wasser gibt es unterschiedliche Varianten. Dieses kann man auch bequem im eigenen Zuhause durchführen. Unterschiedliche Produkte zum Thema Umkehrosmose stehen für den Verbraucher bereit. In der Regel wird hier Leitungswasser verwendet. Durch die Umkehrosmose und der damit verbundenen Filterung entsteht hier am Ende das gereinigte Wasser.

Eine echte Alternative und vor allem gesunde Art, das Leitungswasser zu nutzen. Nachhaltig und natürlich ist das Quellwasser. Dieses kommt direkt aus der Natur und ungefiltert und ohne Aufbereitung direkt abgefüllt. Es kommt aus den Quellen und bedarf daher keiner weiteren Verarbeitung. Das ist die reinste Form von Wasser.

Wenn Sie ans Wassertrinken denken, dann wird Ihnen das Mineralwasser wahrscheinlich als erste Möglichkeit einfallen. Auch dieses Wasser stammt aus den natürlichen Quellen. Hier werden jedoch unterschiedliche Mineralstoffe und auch Kohlensäure zugesetzt. Durch diese Faktoren kann das Wasser aus einer Quelle je nach Hersteller unterschiedlich schmecken. Schauen Sie sich einfach mal im örtlichen Getränkehandel um. Sie werden staunen, wie viele unterschiedliche Hersteller es gibt.

Und kein Wasser gleicht geschmacklich dem anderen. Aus diesem Grund hat jeder Mensch seine bevorzugte Sorte. Mit der richtigen Sorte können Sie je nach Menge der Inhaltsstoffe auf eventuelle Defizite ausgleichen. Dabei ist es wichtig, auf das Zusammenspiel zwischen Wasser und Nahrung zu achten. Die Mischung ist das Zauberwort, welches zur Gesundheit führt.

 

Wasser-Tasting, was Sie sonst noch wissen sollten

 

Das Thema Wasser-Tasting ist nicht nur für Wasser-Sommeliers interessant. Jeder kann den Unterschied zwischen den Sorten schmecken und braucht dafür keine spezielle Ausbildung und einen Lehrgang. Probieren Sie es einfach zu Hause aus. Kaufen Sie sich unterschiedliche Sorten Mineralwasser und probieren Sie diese nach der Reihe. Wichtig ist es, dass das Wasser Raumtemperatur hat. Nur bei diesen Temperaturen kommen alle Komponenten voll zu Geltung.

Leitungswasser ist eine sehr gute Alternative zu Mineralwasser. In erster Linie hängt es natürlich von Ihrem Geschmack ab. In einigen Gebieten kann das Wasser metallisch und in anderen wieder süßlich schmecken. Außerdem mögen viele Menschen Kohlensäure, die es hier nicht gibt. Eine gute Alternative und ein nachhaltiger Beitrag für die Umwelt sind in diesem Fall die sogenannten Wassersprudler. Sie nutzen das Leitungswasser und versetzen es einfach mit Kohlensäure. Damit entlasten Sie nicht nur Ihren Rücken, sondern auch die Umwelt deutlich.

Sie sehen also Wasser ist nicht gleich Wasser. Es gibt hier deutliche Unterschiede im Geschmack, in der Herstellung und auch beim Thema Gesundheit. Informieren Sie sich welche Inhaltsstoffe aus Ihrem Mineralwasser wirklich gesund und förderlich für Ihren Körper sind.